Alpin Notruf: 140

Absage Winterfeuer 2020

Liebe Förderer und Bergbegeisterte!

Leider findet unser heuriges Winterfeuer nicht statt.

Wir wollen uns an dieser Stelle für die rege Teilnahme der vergangenen Jahre und den vielen Förderern bedanken und freuen uns auf ein gemütliches Beisammensein bei Lagerfeuer, Glühwein und Kinderpunsch 2021.

Frohe Weihnachten und einen unfallfreien Start in das Jahr 2021!

Absage Winterfeuer

Winterfeuer2020_Absage

 

Einsatzreicher Start in die Sommersaison

Das schöne Wetter und die gelockerten COVID-19 Bestimmungen nutzen viele Sportbegeisterte, vor allem einheimische Wanderer und Kletterer auf diversen Routen in der Wachau. Binnen weniger Wochen konnten die ehrenamtlichen Mitglieder der Bergrettung Wachau bei vier fordernden Einsätzen Bergsportbegeisterten aus ihrer misslichen Lage helfen.

Einsatz KienstockspitzeAnfang Mai stürzte eine Wanderin bei der Kienstockspitze über 15 Meter durch felsdurchsetztes Gelände und musste mit schweren Verletzungen von den Bergrettern erstversorgt werden. Mithilfe der Vakuummatratze und der Gebirgstrage wurde sie dann zu einem geeigneten Übergabeplatz für die Taubergung mit dem Rettungshubschrauber C 15 transportiert.

 

EEinsatz Michaelerbergin paar Tage später stürzte ein Wanderer am Michaelaberg und zog sich ein stark blutende Kopfwunde zu. Bis zum Abtransport mit dem Rettungshubschrauber C 2 musste der Mann mittels Gebirgstrage über steiles Gelände von Bergrettern abgeseilt und mit dem geländegängigen Bergrettungsfahrzeug bis zum Landeplatz gebracht werden.

 

 

Einsatz DürnsteinAnfang Juni stürzte eine Kletterin beim Zustieg zu einer Mehrseillängen-Klettertour in der Wachau 20 Meter durch eine steile und steinige Rinne ab und blieb verletzt an einem Baum hängen. Mitglieder der Bergrettung Wachau lokalisierten die Verletzte. Aufgrund des Geländes musste ein Retter abgeseilt werden und konnte die Erstversorgung vornehmen. Anschließend konnte der Rettungshubschrauber C 15 mittels variabler Taubergung die Verletzte aus der Wand fliegen. Aufgrund der unsicheren Angaben zum Standort der Verletzten war auch der Polizeihubschrauber für eine Suche aus der Luft am Einsatz beteiligt.

 

Eine gute Woche später wurde die Bergrettung Einsatz FahnenwandWachau in den Abendstunden zu einem Einsatz im Klettergebiet Fahnenwand gerufen. Dort stürzte ein Kletterer mehrere Meter ins Seil und zog sich beim Aufprall an der Felswand einen schweren Bruch am Unterschenkel zu. Ein Bergretter (Arzt) vor Ort übernahm die Erstversorgung und alarmierte seine Kameraden. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit konnten die Bergretter den Rettungshubschrauber C 15 bei einer Taubergung und damit einem raschen Abtransport des Verletzten unterstützen.

Die Bergrettung Wachau wünscht allen Outdoorbegeisterten eine sichere und unfallfreie Sommersaison 2020.

Lawinen Update Alpenverein

Lawinen Update Alpenverein

Die alljährliche Tour des Alpenvereins mit dem bereits weithin bekannten Lawinen-Update macht diese Jahr auch Halt in Krems.

Der Alpenverein Krems lädt alle Interessierten gerne am 18. Dezember 2019 um 19 Uhr in den Ferdinand Dienstl Saal (Bahnhofplatz 16, 3500 Krems) ein. Wir freuen uns viele Freunde und Förderer der Bergrettung dort zu treffen und gemeinsam ein Update für den Winter zu genießen.

Winterfeuer 2019

Winterfeuer 2019

SAVE THE DATE – 14. Dezember 2019 ab 17:00 Uhr auf der Fesslhütte!

Wir freuen uns über viele Freunde und Förderer der Bergrettung beim traditionellen Winterfeuer unserer Ortstelle bei der Fesslhütte!

Freiwilligenmesse St. Pölten

Freiwilligenmesse St. Pölten

Am 10. November 2019 fand zum dritten Mal die Freiwilligenmesse im Landhaus St. Pölten statt. Auch die Ortstelle Wachau war mit drei Helfern vertreten. An diesem Tag, der den freiwilligen Organisationen gewidmet wurde, konnte man einen guten Einblick in die Arbeit der Bergrettung bekommen. Verschiedene Einsatzmaterialien und auch die Einsatzfahrzeuge konnten Interessierten gezeigt werden. Die Kameradinnen und Kameraden aus den Ortstellen St. Pölten, Freiland, St. Corona und Wachau standen für Fragen zur Verfügung und auch die Kinder konnten eine Runde mit unserer Gebirgstrage machen. Natürlich wurde die Möglichkeit auch genutzt, um uns neuen Anwärtern vorzustellen und neue Förderer zu gewinnen, die einen großen Beitrag für die Bergrettung leisten.

Zusammenarbeit und Vertrauen: Flugpolizei, Alpinpolizei und ÖBRD

Zusammenarbeit und Vertrauen: Flugpolizei, Alpinpolizei und ÖBRD

Zwischen den Beamten der Flug- und Alpinpolizei sowie Mitgliedern der Bergrettung ist eingespielte Teamarbeit eine Grundvoraussetzung zur Abwicklung erfolgreicher Einsätze. Bei Praxisübungen und Schulungen auf Landes- und Ortsstellenebene werden Abläufe trainiert und gefestigt. Abseits der Ausbildung im Gelände findet auch ein regelmäßiger Austausch auf Bundesebene bezüglich Einsatzstrategien, Erfahrungen und Entwicklungen der Organisationen statt.

„Die gute Zusammenarbeit im Einsatzfall und den im Vorfeld stattfindenden Ausbildungen sind Garanten für sicheres Arbeiten im alpinen Gelände.“, so der Leiter der Flugpolizei Mag. Werner Senn. Das Miteinander steht im Vordergrund zur optimalen Versorgung von in Not geratenen Personen.

Im Bild (von li. nach re.):
Mjr. Michael Hochgerner, Leiter Alpindienst Niederösterreich
Mag. Werner Senn, Leiter der Österreichischen Flugpolizei
Martin Gurdet, ÖBRD Bundesgeschäftsführer
(Urheber: ÖBRD BV)