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Verletztenbergung am Vogelbergsteig

Verletztenbergung am Vogelbergsteig

Am 2. August wurden die Bergretter um kurz nach 13:30 Uhr zu einer Verunfallten Person am Vogelbergsteig gerufen. Die 55-Jährige Outdoorbegeisterte war beim Abstieg von der Fesslhütte über den Vogelbergsteig im oberen Bereich gestürzt und zog sich dabei eine Knöchelverletzung zu.

Mittels Gebirgstrage und Vakuummatratze konnten elf Bergretter die Verunfallte zum Einsatzfahrzeug transportieren und anschließend in Scheibenhof dem Roten Kreuz übergeben. Damit endete für Bergrettung Wachau ein ereignisreiches Wochenende nach dem Einsatz am Freitag, der traditionellen Sommerübung am Samstag und dem erneuten Einsatz am Sonntag.

Fotos: © ÖBRD
Hochsommerlicher Einsatz im Dürnsteiner Talgraben

Hochsommerlicher Einsatz im Dürnsteiner Talgraben

Am 31. Juli um kurz nach 15 Uhr wurde die Bergrettung Wachau zu einem Einsatz zwischen der Fesslhütte und Dürnstein gerufen. Eine 59-Jährige Wanderin stürzte beim Abstieg über den Dürnsteiner Talgraben unglücklich im steilen und rutschigen Gelände und zog sich eine Fraktur des rechten Knöchels zu.

Zehn Bergretter konnten die Verletzte erstversorgen und in der Vakuummatratze auf die Gebirgstrage umlagern. Der Transport ins Tal gestaltete sich durch die heißen Temperaturen, das sehr unwegsame Gelände und die teilweise erforderliche Seilsicherung schwierig. Die Verunfallte konnte um kurz vor 17 Uhr an das Rote Kreuz in Dürnstein übergeben werden und wurde danach ins Landesklinikum Krems gebracht.

Fotos: © ÖBRD

Einsatzreicher Start in die Sommersaison

Das schöne Wetter und die gelockerten COVID-19 Bestimmungen nutzen viele Sportbegeisterte, vor allem einheimische Wanderer und Kletterer auf diversen Routen in der Wachau. Binnen weniger Wochen konnten die ehrenamtlichen Mitglieder der Bergrettung Wachau bei vier fordernden Einsätzen Bergsportbegeisterten aus ihrer misslichen Lage helfen.

Einsatz KienstockspitzeAnfang Mai stürzte eine Wanderin bei der Kienstockspitze über 15 Meter durch felsdurchsetztes Gelände und musste mit schweren Verletzungen von den Bergrettern erstversorgt werden. Mithilfe der Vakuummatratze und der Gebirgstrage wurde sie dann zu einem geeigneten Übergabeplatz für die Taubergung mit dem Rettungshubschrauber C 15 transportiert.

 

EEinsatz Michaelerbergin paar Tage später stürzte ein Wanderer am Michaelaberg und zog sich ein stark blutende Kopfwunde zu. Bis zum Abtransport mit dem Rettungshubschrauber C 2 musste der Mann mittels Gebirgstrage über steiles Gelände von Bergrettern abgeseilt und mit dem geländegängigen Bergrettungsfahrzeug bis zum Landeplatz gebracht werden.

 

 

Einsatz DürnsteinAnfang Juni stürzte eine Kletterin beim Zustieg zu einer Mehrseillängen-Klettertour in der Wachau 20 Meter durch eine steile und steinige Rinne ab und blieb verletzt an einem Baum hängen. Mitglieder der Bergrettung Wachau lokalisierten die Verletzte. Aufgrund des Geländes musste ein Retter abgeseilt werden und konnte die Erstversorgung vornehmen. Anschließend konnte der Rettungshubschrauber C 15 mittels variabler Taubergung die Verletzte aus der Wand fliegen. Aufgrund der unsicheren Angaben zum Standort der Verletzten war auch der Polizeihubschrauber für eine Suche aus der Luft am Einsatz beteiligt.

 

Eine gute Woche später wurde die Bergrettung Einsatz FahnenwandWachau in den Abendstunden zu einem Einsatz im Klettergebiet Fahnenwand gerufen. Dort stürzte ein Kletterer mehrere Meter ins Seil und zog sich beim Aufprall an der Felswand einen schweren Bruch am Unterschenkel zu. Ein Bergretter (Arzt) vor Ort übernahm die Erstversorgung und alarmierte seine Kameraden. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit konnten die Bergretter den Rettungshubschrauber C 15 bei einer Taubergung und damit einem raschen Abtransport des Verletzten unterstützen.

Die Bergrettung Wachau wünscht allen Outdoorbegeisterten eine sichere und unfallfreie Sommersaison 2020.

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